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Endlich ist sie da: Die erste Ausgabe von GASP

23.09.2024

Im vergangenen Jahr gewannen die Gründer:innen Wiebke Stein und Patrick Marquardt mit ihrer Idee des Journals den Ideenwettbewerb der Universität Göttingen. Knapp ein Jahr später trägt das Projekt die ersten Früchte. Die erste Ausgabe von GASP diskutiert Themen wie die Auflösung der Klöster im Vereinigten Königreich, die Funktionslogik von AfD-Policies oder die Körperkultur in Memes.

Über 60 Einreichungen erreichten die Redaktion von GASP bei ihrem ersten Aufruf. Studierende diverser Fachrichtungen und Fakultäten beteiligten sich. Die Einreichungen wurden von wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Universität begutachtet und anschließend über ihre Veröffentlichung im Journal entschieden. Initiator Patrick Marquardt betont, wie wichtig die universitäre Unterstützung gewesen ist: „Ohne die Mitarbeit der wissenschaftlichen Mitarbeitenden und den Rückhalt an der Fakultät wäre dieses Vorhaben nicht möglich gewesen. Es ist zwar eine Idee der Studierenden, doch ein Projekt der ganzen Fakultät.“

Eine entscheidende Rolle beim Aufbau des Journals spielte auch die Staats- und Universitätsbibliothek. Durch die Bereitstellung von Softwarelösungen sowie Beratung während des Publikationsprozesses wurde für GASP der Sprung von einer Projektskizze in die Realität ermöglicht. „Hier zeigen sich die Standortvorteile, welche Göttingen mit der SUB zu bieten hat“, stellt Marquardt fest.

Die zweite Ausgabe befindet sich bereits in der Vorbereitung. Einreichungen hierfür werden gerne entgegengenommen. „Dies ist eine großartige Gelegenheit, um aktiv am wissenschaftlichen Diskurs teilzunehmen und eine hervorragende Ergänzung für den eigenen Lebenslauf“, erläutert Stein die Vorteile einer Veröffentlichung im Journal.