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Geschichte

Nr. 1 (2024): Göttinger Arbeiten aus Sozial- und Politikwissenschaft

Heidi, Wickie, Pokémon und Co. – die Erfolgsgeschichte des Anime: Auf Grundlage der Medientheorie von Marshall McLuhan und den USA als Fallbeispiel

  • Emma Jacobs
DOI
https://doi.org/10.62014/2024-1-1822
Veröffentlicht
23.09.2024

Abstract

Anime wie „Jujutsu Kaisen“, „Demon Slayer“, „One Piece” und “Pokémon” begeistern weltweit Millionen von Fans. Gerade in den letzten Jahren ist ihre Popularität extrem angestiegen. Aber die Anfänge der Erfolgsgeschichte des Anime liegen bereits über 50 Jahre in der Vergangenheit zurück. Mit den Kinderserien „Heidi“, „Biene Maja“ und „Wicki und die starken Männer“ sind viele in Deutschland und anderen Teilen der Welt groß geworden. Was viele nicht wissen: Sie wurden in Japan als Anime produziert und dann weltweit verbreitet. Die Gründe für die japanische Produktion dieser europäischen Kindergeschichten und der anschließende globale Erfolg sind vielschichtig. Theorien wie die Medientheorie von Marshall McLuhan („Global Village“) und andere Faktoren wie „Nation Branding“, politische Beziehungen sowie (ökonomisch bedingte) Produktionsbedingungen, zeigen mögliche Gründe und Ursachen für den globalen Erfolg des Anime damals und heute auf.