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Aufsätze

Bd. 8 Nr. 14 (2025): Göttinger Rechtszeitschrift

Carl Schmitts Kritik des Völkerbundes im Nomos der Erde (1950) im Vergleich mit seinen völkerrechtlichen Schriften der 1920er und 1930er Jahre

  • Luca Miguel Reermann
DOI
https://doi.org/10.55053/2025-8-14-2255
Veröffentlicht
24.07.2025

Abstract

Der nachfolgende Beitrag beschäftigt sich mit der Thematisierung des Genfer Völkerbundes im wissenschaftlichen Werk Carl Schmitts. Dazu wird Schmitts Kritik am Völkerbund aus den 1920er und 1930er Jahren der Auseinandersetzung mit dem Bund in seiner Nachkriegsschrift »Der Nomos der Erde« von 1950 entgegengestellt. Der Vergleich offenbart neben der Kontinuität der Kritik vor allem den fundamentalen Wandel, den Schmitts Gedankenwelt in den 1940er Jahren mit der Findung des Raumdenkens durchläuft.