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Über die Zeitschrift

Inhalt und Ausrichtung

movements widmet sich interdisziplinär den Bewegungen der Migration sowie den Versuchen diese zu kontrollieren und zu regulieren. Die Zeitschrift verfolgt das Ziel, eine Migrations- und Grenzregimeforschung voranzutreiben, die selbstreflexiv und machtkritisch in das Wissensfeld der Migration interveniert. Im Sinne einer kritischen Gesellschaftsforschung will movements dazu beitragen, ein adäquates Verständnis der komplexen, heterogenen und machtförmigen Realitäten der Migration zu entwickeln und eine fundierte Kritik an den gegenwärtigen Formen der Regierung der Migration zu artikulieren.

Die inhaltliche Ausrichtung und Schwerpunktsetzung des Journals ist eng mit derjenigen des Netzwerks für kritische Migrations- und Grenzregimeforschung (kritnet) verbunden. Die redaktionelle Arbeit baut auf die dort etablierten Strukturen kollektiver Wissensproduktion auf. Das bedeutet für uns nicht zuletzt, die herkömmlichen akademischen Publikations- und Distributionsformen zu hinterfragen.

Review Verfahren

So arbeiten wir mit einem kollaborativen Review-Verfahren, bei dem jeder wissenschaftliche Aufsatz von mindestens zwei Expert_innen (aus dem kritnet-Netzwerk und/oder extern) anonym begutachtet wird. Sowohl vor als auch nach diesem doppelt-blinden Review wird jeder Beitrag von der Redaktion in einem transparenten Prozess kommentiert und mit den Autor_innen diskutiert.

Aber wir regen auch dazu an, früher und ‚unfertig‘ aus dem Forschungsprozess zu berichten als das im gängigen ‚Paper-Format‘ passiert, um die Bedingungen der eigenen Wissensproduktion transparent zu machen. movements umfasst neben der Rubrik für wissenschaftliche Aufsätze auch andere Bereiche, darunter Forschungsberichte, konzeptionelle und methodologische Reflektionen, Debatten und Interviews, Rezensionen, und auch politische Interventionen. Beiträge dieser Kategorien werden durch die Redaktion begutachtet.

Redaktioneller Ablauf

Die einzelnen Ausgaben von movements haben wechselnde Schwerpunktthemen, denen sich jeweils ein großer Teil der Artikel widmet. Die Beiträge werden über Calls for Papers eingeworben oder von den Autor_innen auf Einladung verfasst. Für die Themenschwerpunkte ist jeweils ein Herausgeber_innen-Team verantwortlich, das nicht zwangsläufig Teil der movements-Redaktion oder des Netzwerks kritnet sein muss. Daher laden wir auch dazu ein, uns weitere Schwerpunktthemen vorzuschlagen. Die Organisation der weiteren Beiträge sowie das Endlektorat werden durch das ständige Redaktionskollektiv vorgenommen.

Generell sind zwei Hefte pro Jahr vorgesehen. Die Redaktion nimmt jedoch auch abseits der aktuellen Calls jederzeit Vorschläge für und Einreichungen von Beiträgen in allen Rubriken entgegen.

Open Access

Vor allem aber erscheint movements bewusst als Open-Access-Zeitschrift. Alle Inhalte sind für Nutzer_innen oder deren Institutionen kostenlos verfügbar. Nutzer_innen dürfen die Artikel lesen, herunterladen, kopieren, verteilen, drucken, suchen oder verlinken oder sie für andere rechtmäßige Zwecke verwenden, ohne zuvor die Genehmigung der Herausgeber_innen oder der Autor_innen einzuholen. Dies entspricht der Definition von Open Access der Budapest Open Access Initiative (BOAI).

Lizenzen & Urheberrecht

Alle bei movements erscheinenden Beiträge sind unter der Creative Commons-Lizenz CC-BY-SA lizensiert. Einzige Ausnahme sind die Texte der ersten beiden Ausgaben, welche unter der Creative Commons-Lizenz CC-BY-NC-ND frei abrufbar sind.

Das Urheberrecht und die vollen Veröffentlichungsrechte liegen, ohne Einschränkungen, bei den Autor_innen.

Kosten

movements erhebt weder Kosten für die Veröffentlichung von Artikeln (APCs) noch andere Gebühren.