Die in dieser Ausgabe von movements versammelten Beiträge sind unter den Bedingungen der Corona-Pandemie entstanden. Sie zeichnen ein komplexes Bild aktueller migrationspolitischer Entwicklungen – im Kontext der Pandemie und darüber hinaus: So analysieren sie die Reorganisierung des europäischen Grenzregimes und diskursive Verschiebungen seit dem »langen Sommer der Migration« im Jahr 2015 (Kasparek/Speer 2015). Darüber hinaus geht es um Konjunkturen des Rassismus und antirassistischer Kämpfe im Anschluss an die rassistischen Morde von Hanau im Februar 2020 sowie die jüngsten migrationspolitischen Entwicklungen im Kontext der Pandemie. Die Autor*innen werfen Schlaglichter auf Orte wie Palermo, Moria und Brüssel, auf Deutschland und die Türkei sowie auf transnationale Räume der EU. In ihrer empirischer Dichte zeigen die Beiträge dieser Ausgabe, wie vielfältig die Ansätze und Methoden einer kritischen Migrations- und Grenzregimeforschung sein können.
-
Einleitung
-
Aufsätze
-
Werkstatt
-
Interventionen
-
Gespräche
-
Rezensionen